IPL-Magazin 43 | April 2018
 

IPL-Magazin 43 | April 2018 | Autor: Prof. Dr. Klaus-Jürgen Meier

 

Eine Erfolgsgeschichte, die noch längst nicht zu Ende ist.

 

 
Prof. Dr. Klaus-Jürgen MeierTransparenz und klare Kommunikation sind entscheidend – und das gilt auch in Zeiten von Industrie 4.0 und Digitalisierung. Damit dies funktioniert, sind keine komplexen Softwaretools erforderlich. Nein, es sind die einfachen und gewohnten Abläufe, welche die Grundlage bilden für Effizienz und Erfolg.

Einfache und gewohnte Abläufe, wie sie ein Shopfloormanagement bietet. Am Ort des Geschehens werden die Probleme besprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt. Die Realisierung der Lösungen wird verfolgt und wiederum gemeinsam überwacht. Es entsteht ein Managementsystem, welches insbesondere durch Einbindung aller Beteiligten erfolgreich ist.

 


Ursprünglich für die Produktion entwickelt, hat Shopfloormanagement längst seinen Weg gebahnt in die administrativen Prozesse von Unternehmen. Denn welche Produktion kommt ohne sie aus?

Nur in der gut abgestimmten Kombination lassen sich Flexibilität, kurze Durchlaufzeiten und hohe Qualität gewährleisten. Damit decken sich die Ziele des Shopfloor Management vollständig mit denen von Industrie 4.0. Dies zeigt, Shopfloor Management hat also auch im digitalen Zeitalter seine Existenzberechtigung. Die angestrebte Dezentralisierung von Organisation und Prozessen unter Industrie 4.0 führt Führungskräfte und Mitarbeiter sogar lokal noch enger zusammen. Damit ergeben sich geradezu ideale Voraussetzungen für den Einsatz des Shopfloor Managements. Selber einfach gestaltet, kann es eingesetzt werden zur Optimierung einer komplexen Prozessumgebung.

Es bietet sich die Basis für eine Shopfloor-Management-Renaissance. Die Umgebung mag sich verändern – ob automatisiert oder nicht. Die Methode und Zielsetzung bleiben. Die Erfolgsgeschichte des Shopfloor Managements geht somit zweifellos weiter…


Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

Ihr Prof. Dr. Klaus-Jürgen Meier