IPL-Magazin 41 | Oktober 2017 | Autor: Prof. Dr. Klaus-Jürgen Meier

- was man vom Telefonieren lernen kann

Vorbei sind die Zeiten, in denen man pro Anruf eine feste Gebühr zu entrichten hatte.

 

Prof. Dr. Klaus-Jürgen Meier

Jeder Telefonanbieter verfügt heute über zahllose Angebote, zielgerichtet für die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden. Der Kunde profitiert von maßgeschneiderten Tarifen und Optionen, welche zudem seine Kosten für die Telefonie spürbar sinken lassen. Doch die Vorteile liegen nicht einseitig beim Kunden, denn auch für den Anbieter ergeben sich Vorteile in der Gestalt der Vertragsbindung.

Auf diese Weise kann der Telefonanbieter auf lange Sicht seine Kosten und Einnahmen kalkulieren. Investitionen werden planbar. Man kann also durchaus von einer Win-Win-Konstellation sprechen. Vertragsgegenstand ist das Telefongespräch bzw. die Datenübertragung als Dienstleistung – zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort. Damit könnte das Geschäftsmodell einen Vorbildcharakter haben auch für andere Branchen und Dienstleistungen, welche bislang eher konservativ erscheinen. Gemeint ist der Sektor für nebenberufliche Weiterbildung und Trainings.

 

Wissen – eine strategische Waffe

Wissen und Kompetenz ist die Voraussetzung zur Umsetzung der unternehmerischen Ziele und Aufgaben. Die Verfügbarkeit von Wissen sowie dessen Vermittlung erfährt damit eine steigende wettbewerbsrelevante Bedeutung. Mangelndes Wissen wird in Unternehmen häufig erst dann erkannt, wenn Projekte aufgrund mangelnder Kompetenz nicht gestartet oder nicht in vollem Umfang erfolgreich zum Abschluss gebracht werden können. Dies ist der Zeitpunkt, zu dem mangelndes Wissen immense Kosten verursacht. Die ISO 9001:2015 widmet sich deswegen dieser Aufgabenstellung ganz gezielt.

Neben dem Wissenserwerb ist dabei der Schutz vor Wissensverlust eingeflossen. Der Wissenserwerb und -erhalt sollten in Unternehmen also eine hohe Priorität haben. Vor dem Hintergrund eines steigenden Durchschnittsalters unter den Erwerbstätigen und einer immer schneller voranschreitenden technischen Entwicklung ist die Verfügbarkeit aktuellen Wissens von zentraler Bedeutung.

 

Wissenserwerb im Seminar

Abb. 1: Phasen eines Seminartages
Abb. 1: Phasen eines Seminartages

Die Mehrzahl aller Unternehmen setzt zu diesem Zweck auf die klassischen Angebote der zahlreichen Bildungsträger.

Der Erfolg kann jedoch nur selten überzeugen. Deutlich wird dies, wenn man die Phasen in Bild 1 betrachtet, welche für einen Seminartag zu durchlaufen sind. So stellt sich anfangs zumeist die Frage nach der Finanzierung. Ist ein entsprechendes Budget verfügbar? Diese werden häufig in den jährlichen Planungsrunden pauschal festgelegt, ohne zu diesem frühen Zeitpunkt eine detaillierte Vorstellung zu haben, welche Themen für das Unternehmen von Bedeutung werden und welcher tatsächlicher Bedarf im Jahresverlauf entsteht. Ist die Budgetplanung verabschiedet, so sind Veränderungen kaum mehr zu realisieren.

Dem eigentlichen Seminarbesuch geht schließlich eine aufwändige Recherche voraus. Welcher Seminaranbieter erscheint bestmöglich geeignet und bietet augenscheinlich das beste Preis-Leistungsverhältnis?

Als Grundlage für die Entscheidung werden zumeist Kursbeschreibungen der Anbieter genutzt, über deren inhaltliche Qualität und Richtigkeit vor dem Seminarbesuch aber keine Aussage gemacht werden kann. Nach der Entscheidung steht der Seminartag an. Der Mitarbeiter fehlt an diesem Tag im Betrieb und verursacht zudem Reisekosten. Die inhaltliche Ausführung des Seminars hängt dann u.a. davon ab, welche weiteren Teilnehmer aus welchen Branchen anwesend sind. Ein Kursanbieter muss immer bestrebt sein, alle seine Kunden zufrieden zu stellen. Was aufgrund der unterschiedlichen Interessenslagen der Teilnehmer schwierig sein sollte.

Zurück am Arbeitsplatz einen Tag später erwarten den Mitarbeiter ein Berg unerfüllter Arbeit und Kollegen, welche die Erfahrung des Seminars nicht teilen konnten. Für die Umsetzung und Anwendung des Erlernten muss jedoch die Überzeugung und Integration aller betroffenen Kollegen erfolgen. Dies erweist sich ohne die notwendigen Erfahrungen zumeist als schwierig, weswegen die meisten Seminarbesuche ohne spürbare Konsequenz bleiben.

Nur allzu oft führt der Besuch von einzelnen Weiterbildungsveranstaltungen bei den Teilnehmern deswegen nicht zum dauerhaften Erfolg geführt.

 

Das Produkt heißt ‚Wissen‘

Das IPL hat sich dieser Problemstellung angenommen und bietet Unternehmen individualisierbare Bausteine zur Bewältigung von Wissenserwerb und auch Wissenserhalt. Im Zentrum der Ausrichtung steht das Bewusstsein, dass nicht beliebige Trainings und Seminare im Fokus stehen, sondern die Verfügbarkeit und Beherrschung von Wissen in unseren Partnerunternehmen.

Wissen in einem Unternehmen verfügbar zu haben, ist also ein dauerhafter Prozess, der mithilfe von vereinzelten Seminarbesuchen nur unzulänglich erfüllt werden kann. Erforderlich ist eine dauerhafte Zusammenarbeit, die zum gegenseitigen Verständnis beiträgt. Schulungen erhalten den Charakter von Coachings – immer im Team und auf der Grundlage realer Aufgabenstellungen aus dem Tagesgeschäft. Wissen wird weiterentwickelt zur Kompetenz, also gepaart mit Anwendungserfahrung. Die Dokumentation erfolgt durch das IPL – sogar konform für die ISO 9001. Verlassen Mitarbeiter das Unternehmen oder verändern sich, so können neue Mitarbeiter in kürzester Zeit eingearbeitet werden.

 

Flatrate für Wissen - geht das?

Was sich beim Telefonieren bewährt hat und schon längst Realität ist, kann leicht übertragen werden auf die Vermittlung von Wissen und den Kompetenzaufbau. Zwei prinzipielle Ansätze stehen als Basisschema zur Verfügung. Mitarbeitermodell: Wir statten Ihre Mitarbeiter mit dem erforderlichen Wissen aus und trainieren sie in der Anwendung.

Volumensmodell: Legen Sie nur fest, wie viele Trainingseinheiten ungefähr in Ihrer Organisationseinheit jährlich benötigt werden und erhalten Sie diese zum Festpreis. Die Festlegung der Inhalte, Termine und Teilnehmer ergeben sich je nach aktuellem Bedarf.

Die individuelle Ausgestaltung erfolgt in beiden Fällen zugeschnitten auf die Kundenbedürfnisse. Die Vorteile für Unternehmen sind klar. Alle oben genannten Probleme entlang der Weiterbildung werden damit gelöst. Anstelle der aufwändigen Organisation von Seminartagen tritt die strategisch bedeutende Aufgabe zur Bereitstellung von Wissen.

Vor zwanzig Jahren war eine Flatrate für Telefonie nicht vorstellbar. Heute lässt sich das Geschäftsmodell nicht mehr wegdenken. Wie wird es in zwanzig Jahren mit unseren Weiterbildungsmodellen aussehen? Macht es Sinn abzuwarten? Das IPL unterstützt Sie schon heute auf Ihrem Weg in die Zukunft!