Ergonomie hilft Berufskrankheiten vorzubeugen

Der Wandel der Arbeit

Nichts ist so beständig wie der Wandel! Ob technischer Fortschritt, Altersverteilung im Betrieb, höhere Flexibilität oder der immer steigende Kostendruck sind nur einige Punkte die dem ständigen Wandel unterliegen. Wie diese Punkte auf die Ergonomie Einfluss nehmen lesen Sie im folgenden Abschnitt.

 

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Exoskelette helfen die Ergnomie zu verbessern

Wie schaffen es Mitarbeiter, 100 kg zu heben oder einer ermüdungsfreien Dauerbelastung Stand zu halten?

Mit einem Exoskelett scheint dies zumindest möglich. Doch bis es soweit ist, braucht es noch viel Innovationskraft, Ingenieurwissen und Forschergeist.
 

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Ein ergonomischer Arbeitsplatz steigert Ihre Produktivität

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist Voraussetzung dafür, dass die Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum gesundheitlich unbeeinträchtigt bleiben und eine gute Arbeitsleistung erbringen können.

Lesen Sie hier, welche Voraussetzungen für einen ergonomischen Arbeitsplatz erfüllt sein sollten und wie Sie die Ergonomie Ihrer Arbeitsplätze bewerten können.

 

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Die Drecksarbeit macht der neue Kollege

- wenn er denn nur endlich eingestellt wird

Mit zunehmendem Durchschnittsalter der Belegschaft sinkt deren Belastbarkeit.

Das Heben schwerer Lasten, hohe Fingerfertigkeit oder das Arbeiten unter außergewöhnlichen Umweltbedingungen während des gesamten Arbeitstags stellen damit eine zunehmende Belastung für den Mitarbeiter dar. Grund genug, um über neue Lösungen nachzudenken.

 

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IPL Beratung GmbH verstärkt sich

Kim Häring, neuer Mitarbeiter bei der IPL Beratung GmbH

Kim Häring arbeitet seit April 2017 bei der IPL Beratung GmbH als Berater im Bereich Produktionsmanagement, Materialfluss- und Logistikplanung.

 

 

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IPL-Magazin 01 | Oktober 2007 | Autor: Alexander Bäck (IPL)

 

Gerät ein Unternehmen in eine ernsthafte Krise, so wird der Handlungsbedarf in erster Linie auf der Kostenseite gesehen. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich durch effizientere Logistikkonzepte Einsparungen erzielen lassen - allerdings werden diese Potentiale hauptsächlich im Bereich der Transport-, Bestands- und Lagerkosten gesehen[1]. Der ganzheitliche Einsatz von Supply Chain Management (SCM) beeinflusst aber nicht nur eine Reihe weiterer Kostenarten, sondern hat ebenfalls einen deutlich positiven Einfluss auf die Ertragsseite eines Unternehmens. Auf diese Art wird ein entscheidender Beitrag zur Sanierung geleistet.
 

Die originäre Zielsetzung des SCM ist es, die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Quantitativ messbar ist diese beispielsweise intern durch die Durchlaufzeit eines Auftrages, extern bzw. aus Kundensicht durch den gewährten Lieferservice. Lieferzeit, -treue und -qualität bestimmen neben der Preisfrage die Wettbewerbsfähigkeit und somit den Unternehmenserfolg. Im Unterschied zu den Kosten, die sich meist direkt einer logistischen Maßnahme zuordnen lassen, besteht somit zwischen SCM und Ertragskraft ein - wenn auch indirekter - Zusammenhang über die operative Leistungsfähigkeit [2].
 

Bei den meisten SCM-Methoden, wie dem integrativen Ansatz Lieferanten und Kunden einzubinden oder das Komplexitätsmanagement, ist jedoch eine gegensätzliche Wirkungsweise zu beobachten. Um Umsatz und Ertrag zu steigern, wird die Kostenseite nicht nur mit einmaligen Investitionen für die Implementierung, sondern auch mit laufenden Aufwendungen belastet. Deutlich wird dies beispielsweise bei den Einstandspreisen für (Roh-)Materialien: Hier kann es durchaus Sinn machen, den Lieferanten höhere Preise zu gewähren, wenn dabei gleichzeitig Lieferzeiten und Losgrößen verringert werden können [3]. Das Plus an Geschwindigkeit und Flexibilität in der eigenen Wertschöpfung wirkt sich direkt auf die Kundenzufriedenheit und die erzielbare Umsatzhöhe aus. In einem weiteren Beispiel kann sich die Verringerung der Komplexität und der Produktpalette wiederum - zumindest kurzfristig - negativ auf den Umsatz auswirken. Ebenso kurzfristig kann mit dieser Methode jedoch die wirtschaftliche Situation deutlich verbessert werden, sofern bei den übrigen Produkten die Deckungsbeiträge wirtschaftlich sind.

Die Gegensätzlichkeit der meisten SCM-Ansätze sowie die Tatsache, dass selten eine Maßnahme allein ihre Wirkung entfalten kann, gilt es genau abzuwägen und zu beachten. Der drastische Abbau von Beständen wirkt sich beispielsweise umgehend positiv auf den Cash-Flow und die Handlungsfähigkeit eines in die Krise geratenen Unternehmens aus. Gleichzeitig müssen aber weitere Maßnahmen, wie verbesserte Lieferantenvereinbarungen und Prozessoptimierungen, ergriffen werden. Damit wird zwar der positive Effekt etwas abgeschwächt, aber gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten.

Im Gegensatz zu der Methode, gerade in Krisenzeiten alle Bereiche einzeln zu optimieren und jeweils Kosten zu kürzen, ist die ganzheitliche Betrachtungsweise des Supply Chain Managements der weitaus erfolgsversprechendere (Sanierungs-)Ansatz: Ebenfalls kurzfristig die Existenz des Unternehmens zu sichern, aber gleichermaßen mittel- bis langfristig die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu erhalten und auszubauen.
 

[1] Windt, K.: Sichert die Optimierung der Logistikleistung den Unternehmenserfolg? ZWF (2003)  3, S. 108-111
[2] Shen, T.: Linking Supply Chain Practices to Operational and Financial Performance. MIT Supply Chain 2020 Project Working Paper (2005), S. 3
[3] Meier, K.-J.: Minimale Kosten und maximale Leistung sind nicht länger ein Widerspruch. Technik in Bayern (2005) 5, S. 42