3D-Druck verhilft Smart Labels zum Start

Längst ist der dreidimensionale Druck, 3D-Druck, kein Zukunftsthema mehr, sondern angewandte Praxis.

Seine Eignung insbesondere für die Prototypen-, Einzelstück- oder für die Kleinserienproduktion hat sich in vielen Anwendungsbeispielen bereits bewährt.

Auch das IPL in Zusammenarbeit mit der Hochschule München haben die Technologie erfolgreich eingesetzt.

 

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Der Weg zum gedruckten Produkt

3D-Fertigungsverfahren

Im Wesentlichen werden heute 3 additive Fertigungsverfahren genutzt, deren Unterschied von den eingesetzten Materialien bzw. deren Form geprägt werden.

 

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Make it Flat

IPL bietet Flatrate für Weiterbildung

Durch den Abschluss einer Flatrate für Telefon oder Internet konnten viele Kunden die Kosten deutlich senken oder nahezu unbegrenzt im Internet surfen.

Das IPL bietet nun zwei vergleichbare Modelle für Ihre betriebliche Weiterbildung an.

  • Mitarbeitermodell
  • Volumenmodell

 

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Additive Fertigung

Wandel für Produktion und Supply Chain

Additive Fertigung ermöglicht die schnelle, flexible und kostengünstige Herstellung von Produkten direkt aus 3D-CAD-Daten.

Autor: Güngör Kara, Director Global Application & Consulting, EOS GmbH, Electro Optical Systems Krailling
 

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Potenziale und Trends im 3D-Druck

Von Rapid Prototyping zur Serienfertigung - 3D-Druck von Heute

3D-Druck war einst ein Fertigungsverfahren für den Prototypenbau.

Heute wird der 3D-Druck als das Fertigungsverfahren betrachtet, das die Zukunft der industriellen Produktion gestalten wird.  


 

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IPL-Magazin 01 | Oktober 2007 | Autor: Alexander Bäck (IPL)

 

Gerät ein Unternehmen in eine ernsthafte Krise, so wird der Handlungsbedarf in erster Linie auf der Kostenseite gesehen. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich durch effizientere Logistikkonzepte Einsparungen erzielen lassen - allerdings werden diese Potentiale hauptsächlich im Bereich der Transport-, Bestands- und Lagerkosten gesehen[1]. Der ganzheitliche Einsatz von Supply Chain Management (SCM) beeinflusst aber nicht nur eine Reihe weiterer Kostenarten, sondern hat ebenfalls einen deutlich positiven Einfluss auf die Ertragsseite eines Unternehmens. Auf diese Art wird ein entscheidender Beitrag zur Sanierung geleistet.
 

Die originäre Zielsetzung des SCM ist es, die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Quantitativ messbar ist diese beispielsweise intern durch die Durchlaufzeit eines Auftrages, extern bzw. aus Kundensicht durch den gewährten Lieferservice. Lieferzeit, -treue und -qualität bestimmen neben der Preisfrage die Wettbewerbsfähigkeit und somit den Unternehmenserfolg. Im Unterschied zu den Kosten, die sich meist direkt einer logistischen Maßnahme zuordnen lassen, besteht somit zwischen SCM und Ertragskraft ein - wenn auch indirekter - Zusammenhang über die operative Leistungsfähigkeit [2].
 

Bei den meisten SCM-Methoden, wie dem integrativen Ansatz Lieferanten und Kunden einzubinden oder das Komplexitätsmanagement, ist jedoch eine gegensätzliche Wirkungsweise zu beobachten. Um Umsatz und Ertrag zu steigern, wird die Kostenseite nicht nur mit einmaligen Investitionen für die Implementierung, sondern auch mit laufenden Aufwendungen belastet. Deutlich wird dies beispielsweise bei den Einstandspreisen für (Roh-)Materialien: Hier kann es durchaus Sinn machen, den Lieferanten höhere Preise zu gewähren, wenn dabei gleichzeitig Lieferzeiten und Losgrößen verringert werden können [3]. Das Plus an Geschwindigkeit und Flexibilität in der eigenen Wertschöpfung wirkt sich direkt auf die Kundenzufriedenheit und die erzielbare Umsatzhöhe aus. In einem weiteren Beispiel kann sich die Verringerung der Komplexität und der Produktpalette wiederum - zumindest kurzfristig - negativ auf den Umsatz auswirken. Ebenso kurzfristig kann mit dieser Methode jedoch die wirtschaftliche Situation deutlich verbessert werden, sofern bei den übrigen Produkten die Deckungsbeiträge wirtschaftlich sind.

Die Gegensätzlichkeit der meisten SCM-Ansätze sowie die Tatsache, dass selten eine Maßnahme allein ihre Wirkung entfalten kann, gilt es genau abzuwägen und zu beachten. Der drastische Abbau von Beständen wirkt sich beispielsweise umgehend positiv auf den Cash-Flow und die Handlungsfähigkeit eines in die Krise geratenen Unternehmens aus. Gleichzeitig müssen aber weitere Maßnahmen, wie verbesserte Lieferantenvereinbarungen und Prozessoptimierungen, ergriffen werden. Damit wird zwar der positive Effekt etwas abgeschwächt, aber gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten.

Im Gegensatz zu der Methode, gerade in Krisenzeiten alle Bereiche einzeln zu optimieren und jeweils Kosten zu kürzen, ist die ganzheitliche Betrachtungsweise des Supply Chain Managements der weitaus erfolgsversprechendere (Sanierungs-)Ansatz: Ebenfalls kurzfristig die Existenz des Unternehmens zu sichern, aber gleichermaßen mittel- bis langfristig die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu erhalten und auszubauen.
 

[1] Windt, K.: Sichert die Optimierung der Logistikleistung den Unternehmenserfolg? ZWF (2003)  3, S. 108-111
[2] Shen, T.: Linking Supply Chain Practices to Operational and Financial Performance. MIT Supply Chain 2020 Project Working Paper (2005), S. 3
[3] Meier, K.-J.: Minimale Kosten und maximale Leistung sind nicht länger ein Widerspruch. Technik in Bayern (2005) 5, S. 42