Unfallvermeidung bei Schichtarbeit

Studie mit Aufruf

Jeder Mensch hat eine innere biologische Uhr, die u. a. die allgemeine Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen im Laufe eines 24-Stunden-Tages steuert.

Die Anpassung der inneren Uhr an die so genannte Außenzeit ist individuell verschieden und genetisch festgelegt.

 

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Mensch und Digitalisierung

Methodik zur Schaffung von Flexibilitätspotenzialen

Der Wandel der Industriegesellschaft seit Beginn der industriellen Revolution hat vielfältige Veränderungen für Unternehmen mit sich gebracht. Derzeit ist die nunmehr vierte industrielle Revolution im Gange, welche in Deutschland unter dem Schlagwort Industrie 4.0 in aller Munde ist. Zunehmend findet jedoch der treffendere Begriff „Digitalisierung“ Verwendung.

Autor: Johannes Scholz, Krones AG, Leiter Krones Innovation Lab
 

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Schichtarbeit – Kosten und Gesetze

Was kostet die Schichtarbeit?

Durch Schichtarbeit können teure Anlagen bis zu 24 Stunden am Tag arbeiten, was die Lieferfähigkeit erhöht, während die Fixkosten pro Bauteil erheblich sinken.

Doch das Arbeiten in Schichten bedeutet auch höhere Personalkosten.

 

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Direkter Zugriff auf Know-How

Die neue IPL-Homepage bietet Ihnen mehr für Produktionsmanagement und Logistik

Die Homepage des IPL strahlt ab sofort in einem zeitgemäßen Design.
 

Neu ist der Überblick über das IPL-Angebot im Bereich:

Workshops, Lehrgänge und Seminare.

 

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IPL-Magazin 01 | Oktober 2007 | Autor: Alexander Bäck (IPL)

 

Gerät ein Unternehmen in eine ernsthafte Krise, so wird der Handlungsbedarf in erster Linie auf der Kostenseite gesehen. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich durch effizientere Logistikkonzepte Einsparungen erzielen lassen - allerdings werden diese Potentiale hauptsächlich im Bereich der Transport-, Bestands- und Lagerkosten gesehen[1]. Der ganzheitliche Einsatz von Supply Chain Management (SCM) beeinflusst aber nicht nur eine Reihe weiterer Kostenarten, sondern hat ebenfalls einen deutlich positiven Einfluss auf die Ertragsseite eines Unternehmens. Auf diese Art wird ein entscheidender Beitrag zur Sanierung geleistet.
 

Die originäre Zielsetzung des SCM ist es, die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Quantitativ messbar ist diese beispielsweise intern durch die Durchlaufzeit eines Auftrages, extern bzw. aus Kundensicht durch den gewährten Lieferservice. Lieferzeit, -treue und -qualität bestimmen neben der Preisfrage die Wettbewerbsfähigkeit und somit den Unternehmenserfolg. Im Unterschied zu den Kosten, die sich meist direkt einer logistischen Maßnahme zuordnen lassen, besteht somit zwischen SCM und Ertragskraft ein - wenn auch indirekter - Zusammenhang über die operative Leistungsfähigkeit [2].
 

Bei den meisten SCM-Methoden, wie dem integrativen Ansatz Lieferanten und Kunden einzubinden oder das Komplexitätsmanagement, ist jedoch eine gegensätzliche Wirkungsweise zu beobachten. Um Umsatz und Ertrag zu steigern, wird die Kostenseite nicht nur mit einmaligen Investitionen für die Implementierung, sondern auch mit laufenden Aufwendungen belastet. Deutlich wird dies beispielsweise bei den Einstandspreisen für (Roh-)Materialien: Hier kann es durchaus Sinn machen, den Lieferanten höhere Preise zu gewähren, wenn dabei gleichzeitig Lieferzeiten und Losgrößen verringert werden können [3]. Das Plus an Geschwindigkeit und Flexibilität in der eigenen Wertschöpfung wirkt sich direkt auf die Kundenzufriedenheit und die erzielbare Umsatzhöhe aus. In einem weiteren Beispiel kann sich die Verringerung der Komplexität und der Produktpalette wiederum - zumindest kurzfristig - negativ auf den Umsatz auswirken. Ebenso kurzfristig kann mit dieser Methode jedoch die wirtschaftliche Situation deutlich verbessert werden, sofern bei den übrigen Produkten die Deckungsbeiträge wirtschaftlich sind.

Die Gegensätzlichkeit der meisten SCM-Ansätze sowie die Tatsache, dass selten eine Maßnahme allein ihre Wirkung entfalten kann, gilt es genau abzuwägen und zu beachten. Der drastische Abbau von Beständen wirkt sich beispielsweise umgehend positiv auf den Cash-Flow und die Handlungsfähigkeit eines in die Krise geratenen Unternehmens aus. Gleichzeitig müssen aber weitere Maßnahmen, wie verbesserte Lieferantenvereinbarungen und Prozessoptimierungen, ergriffen werden. Damit wird zwar der positive Effekt etwas abgeschwächt, aber gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten.

Im Gegensatz zu der Methode, gerade in Krisenzeiten alle Bereiche einzeln zu optimieren und jeweils Kosten zu kürzen, ist die ganzheitliche Betrachtungsweise des Supply Chain Managements der weitaus erfolgsversprechendere (Sanierungs-)Ansatz: Ebenfalls kurzfristig die Existenz des Unternehmens zu sichern, aber gleichermaßen mittel- bis langfristig die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu erhalten und auszubauen.
 

[1] Windt, K.: Sichert die Optimierung der Logistikleistung den Unternehmenserfolg? ZWF (2003)  3, S. 108-111
[2] Shen, T.: Linking Supply Chain Practices to Operational and Financial Performance. MIT Supply Chain 2020 Project Working Paper (2005), S. 3
[3] Meier, K.-J.: Minimale Kosten und maximale Leistung sind nicht länger ein Widerspruch. Technik in Bayern (2005) 5, S. 42