IPL-Magazin 01 | Oktober 2007 | Autor: Dirk Rimkus (IPL)

Notwendige betriebliche Veränderungen, vor allem wenn diese eine geordnete methodische Vorgehensweise bedingen, werden nahezu ausschließlich in sog. Projekten abgewickelt. Ein Projekt ist nach DIN 69901 ein Vorhaben, bei dem innerhalb einer definierten Zeitspanne ein definiertes Ziel erreicht werden soll, und das sich dadurch auszeichnet, dass es im Wesentlichen ein einmaliges Vorhaben ist. (Quelle: Wikipedia)
 

Da es sich demnach bei Projekten häufig um wechselnde Aufgaben, Ziele, Personen und Inhalte handelt, ist es effizient für die Analyse und die Realisierung auf professionelle Vorgehensweisen zurückzugreifen. IPL bietet hierzu für die komplette Spektralbreite der Supply-Chain eine strukturierte, projektive Methode mit entsprechendem Monitoring (analog einem PKW-Motor Diagnosetester) an. Die Abwicklung erfolgt in zwei definierten Phasen: Analysephase und Realisierungsphase. Wobei immer die Nachhaltigkeit der ökonomischen Effizienz im Vordergrund steht:

 


Die Projektabwicklung erfolgt vielfach nach Six-Sigma, ergänzt mit Funktionsinterview, Workshop´s und Wertstromanalysen. Die Ziele werden meistens quantifiziert zusammengefasst in der Reduzierung des gebundenen Kapital (Umlauf-Vermögen) und den operativen Kosten (G+V Rechnung) definiert. Die positive Hebelwirkung dieser beiden betriebswirtschaftlichen Faktoren lässt sich einfach im Erfolg des gesteigerten EVA (Economic Value Added), respektive in der Verbesserung des Cash-Flow messen.

Aus organisatorischer Sicht ist es wichtig, den betroffenen Teil der Organisation zu informieren und kapazitiv und zeitlich einzubinden. Dabei muss auf die operative Leistungsfähigkeit der Organisation Rücksicht genommen werden.

 

Die Projektphasen:
Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern, Steuern beschreiben die methodische Vorgehensweise mit definierten Tools, wie logischen Templates und den Einsatz der stark statistik-orientierten Software „MiniTab“. Damit werden priorisiert die Störungen herausgearbeitet und die möglichen Lösungen quasi simuliert. Ebenso werden dabei die Auswirkungen und Veränderungen auf bestehende Prozesse berücksichtigt.

Um die „Zauberformel“ – konstruktives Zerstören von Verschwendungen - zu realisieren ist es zwingend notwendig: a, innerhalb der erfolgreichen Projektabwicklung, sowie b, in der effizienten Nachhaltigkeit aus den positiven Veränderungen auf robuste Vorgehensweisen und Prozessen aufzubauen.