IPL-Magazin 01 | Oktober 2007 | Autor: Theo Muffert (IPL)

 
Theo Muffert (IPL)Die Logistik hat sich zwischenzeitlich zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Im Jahr 2004 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 170 Mrd.€ mit Logistikleistungen umgesetzt. In Europa betrug das Bruttoumsatzvolumen der Logistik 585 Mrd.€. [1]. Deutschland steht mit einem Anteil von 28% somit an erster Stelle in Europa. Die Verteilung der logistischen Wertschöpfung besteht zu 55% aus Unternehmen der Industrie und des Handels, während 45% der logistischen Leistungen von Logistikdienstleistern erbracht werden. Die Logistikdienstleister werden mit wenigen Ausnahmen (z.B. Deutsche Post, Deutsche Bahn) von mittelständischen Unternehmen dominiert. Um das jährliche Wachstum von bis zu 10% in speziellen Bereichen zu erreichen, werden ca 15 Mrd.€/a investiert.
 
 

Die Logistik kennzeichnet mit ihren 2,6 Millionen Beschäftigten [2] sehr eindrucksvoll den Wandel in der Wertschöpfungscharakteristik der Industrie. Sie rangiert in der Arbeitnehmerstatistik hinter dem Handel und der Automobilindustrie an dritter Stelle, vor der Elektrotechnik, Chemie, dem Maschinenbau und der Lebensmittelindustrie.

 


 

Abb. Aufteilung der nationalen Logistikaufwendungen in die wichtigen Funktionsbereiche / Frauenhofer Institut


Diese Entwicklung wird sich in Zukunft, nicht zuletzt durch weitere Arbeitsteilungen in der Industrie fortsetzen. IPL trägt dem Rechnung, in dem zur Lösung der komplexen Aufgaben neue Tools entwickelt werden. Diese Hilfsmittel haben den Anspruch, ganzheitliche Lösungen im technisch organisatorischen Sinn zu sein.
 

Quellen:
[1] BVL Bundesverband Logistik
[2] Fraunhofer Institut, Logistikstandort Deutschland, Mai 2005