IPL-Magazin 28 | Juli 2014 | Autor: Dr. Roland Scherb

 

Zukunftsprojekt Logistik

Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft? Kann der Klimawandel gestoppt werden? Was kennzeichnet die Energieversorgung? Derzeit prüft die Staatsregierung eine neue Stromtrasse.

 

Dr. Roland Scherb, MBA Mit dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf die Zukunft der Logistik.

Um robuste Strategien zu fi nden, die den kommenden Anforderungen gerecht werden und gangbare Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, müssen verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden.

Sicherlich wird es schwer, exakt zu bestimmen, wann wieder ein neues Ereignis stattfi ndet - wie beispielsweise eine Überschwemmung - und hierdurch die Versorgung oder Produktion beeinträchtigt wird. Sicher ist jedoch, dass die nächste Überschwemmung kommen wird; es ist „nur“ eine Frage der Zeit. Daraus resultiert die Herausforderung, auf diese und ähnliche Ereignisse vorbereitet zu sein. Auf der anderen Seite geht die stetige Entwicklung rasant weiter. Megastädte und grünes Wachstum sollen nur zwei Schlagworte an dieser Stelle sein.

Die Herausforderungen einer solch expandierenden städtischen Struktur betreffen Themen wie Verkehrsüberlastung oder Luftverschmutzung und benötigen neue Ansätze der innerstädtischen Versorgungslogistik. Mögliche Lösungen können Megatransporter sein, oder effi ziente unterirdische Frachttransportstrassen.
Bedacht werden muss auch das persönliche Umfeld. Es werden sich Gewohnheiten und Lebensstile ändern. Konsumgewohnheiten ändern sich und werden andere Anforderungen an eine Versorgungssicherheit stellen, ergänzt durch eine zunehmende Personalisierung.

Auch die Themen unserer Januarausgabe Industrie 4.0 werden relevant sein. Wie können vernetzte Innovationen die Logistik beeinfl ussen? Können Unternehmen durch diese Vernetzung Ressourcen schonen und Ihre Effizienz steigern?

Lassen Sie sich von dieser Ausgabe inspirieren und mich mit folgendem Zitat enden: „Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“ Johann Wolfgang von Goethe.