IPL-Magazin 16 | Juli 2011 | Autor: Prof. Dr. Klaus-Jürgen Meier (IPL)

Die internationale Verflechtung der Wirtschaft schreitet immer weiter voran. Seit langem sind Kunden-Lieferanten-Beziehungen über Länder- oder sogar kontinentale Grenzen hinweg keine Ausnahme mehr.

Unternehmen reagieren darauf mit einer ebenfalls steigenden Dezentralisierung, d.h. Konstruktion, Entwicklung, Produktion oder auch Vertrieb sind nicht mehr an einem Unternehmensstandort zusammengefasst, sondern befinden sich an unterschiedlichen Orten.
 


Prof. Dr. Klaus-Jürgen Meier (IPL)Das Ziel ist stets die Kostensenkung und damit Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Die resultierende Unternehmensstruktur ist jedoch nicht immer bewusst gesteuert, sondern ergibt sich häufig durch zufällige Ereignisse, wie z.B. bestehende Standorte akquirierter Unternehmen, Wahrnehmung von Fördermöglichkeiten oder günstigen Grundstückspreisen.

Die Konsequenzen für den standortübergreifenden Informations- und Materialfluss der Unternehmen ist dramatisch. Nicht selten leidet der Lieferservice unter der Komplexität bedingt durch u.a. verminderte Qualität, erhöhte Lieferzeiten und verschlechterte Auskunftsfähigkeit.

Doch die Probleme lassen sich bewältigen durch die richtige Wahl des sogenannten Global Footprint oder - reduziert auf logistische Fragestellungen - durch den Logistical Footprint.

Mit der vorliegenden Ausgabe des IPL-Magazins möchten wir einen Beitrag leisten bei der Diskussion der damit verbundenen Fragestellungen sowie Beispiele geben für Werkzeuge und Lösungsansätze.

Auch wenn die Beiträge nicht den Anspruch auf eine vollständige Betrachtung der Problemstellung erheben können, so hoffen wir dennoch, zu sensibilisieren und Anregungen zu vermitteln.

Viel Spaß beim Lesen!