IPL-Magazin 14 | Februar 2011 | Autor: Dirk Rimkus (IPL) 

 

IPL-Magazin - Sonderausgabe in Zusammenarbeit mit Schlecht und Partner 


Dirk Rimkus (IPL)Ein gutes und erfolgreiches Jahr 2011 wünschen wir Ihnen!

Kaum ist das neue Jahr gestartet sind viele Unternehmen bereits mit dem Jahresabschuss 2010 beschäftigt.

Wirklich Abschluss - oder eine Zwischenfeststellung oder gar eine Zahlenbasis für den Neustart? Der Abschluss ist im Wesentlichen doch die Vergangenheitsbewältigung, aber die lässt sich ohnehin nicht mehr nachhaltig verändern. Entscheidender ist doch, welche Schlüsse und Konsequenzen sich aus dem abgelaufenen Jahr auf das aktuelle Jahr übertragen lassen.

Sind schon alle Erkenntnisse aus dem monatlichen Controlling in das Budget eingeflossen? Welche Management-Aufgaben haben Sie sich für das Jahr gestellt? Zur Pflicht gehören natürlich das Testat oder die Bestätigung des Abschlusses und die Entlastung der Geschäftsführung. Ebenso zur Pflicht gehört die Nachhaltigkeit des Unternehmens - und alles was damit verbunden ist - zu sichern. Der Beleg zur Unternehmenssicherung ist die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung.

Vor dieser Überlegung haben wir uns entschieden, die vorliegende Ausgabe des IPL-Magazins in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Schlecht und Partner, München, herauszugeben. Ein Anliegen ist es uns dabei, die bewährten und ratifizierten Methoden der Wirtschaftsprüfer aufzugreifen und um die Signale und Möglichkeiten der Potenzialausschöpfung zu erweitern.

Beispielhaft sei das Vorgehen im Rahmen einer "Due Diligence" genannt. Bekannt ist dabei die Durchleuchtung der Finanzdaten, ggf. der Markt- und Vertriebsdaten. Aber ist es nicht auch wichtig zu wissen, welche Prozesspotenziale brach liegen? Wie kann man das eruieren, messen und bewerten? Wie kann man diese realisieren? Wie groß ist dabei der Einfluss auf die Unternehmensplanung und -bewertung? Selbst bei Sanierungsnotwendigkeiten sollte dem Produktivitätsfortschritt vor der Fremdkapitalisierung der Vorrang eingeräumt werden. Um nicht zu sagen, ist das das günstigste (eigene) Kapital.

Wenn man diese Zusammenhänge verinnerlicht hat, lässt  sich sehr leicht eine Brücke bauen von einer funktionalen Unternehmensführung zu einer werteorientierte Unternehmensführung. Welchen Einfluss hat die Logistik auf diese Themen? Die Logistik steht dabei für den ständigen Informations-, Werte-und Materialfluss in und zwischen Unternehmen, wie der Blutkreislauf im Körper.

In diesem Vergleich stehen die Finanzdaten für den Blutdruck. Das Eine funktioniert nur in einer tolerablen Balance mit dem Anderen. Am Besten funktioniert das Zusammenspiel in einem trainierten Körper (sprich Unternehmen). Mögliche Anleihen für Ihren Unternehmens-Trainingsplan und mehr erfahren Sie auf den folgenden Seiten. Gerne stehen wir Ihnen auch für Kritik, Rat und Tat zur Verfügung.

Viel Spaß beim Lesen.