IPL-Magazin 08 | Juli 2009 | Autor: Alexander Bäck (IPL)

 

Die 3D-Cave wurde mit der primären Zielsetzung an der Hochschule München konstruiert und aufgebaut, um mit Hilfe von Virtual Reality den Prozess der Fabrikplanung deutlich zu vereinfachen.

 

Dipl.-Wirtschaftsing. Alexander Bäck (IPL)

Eventuelle Fehler oder Unstimmigkeiten werden bereits frühzeitig in der Planungsphase erkannt und können ohne Aufwand und weitere Kosten behoben werden. Der spätere tatsächliche Fabrikhochlauf wird damit zu einem sichereren Prozess.        

 
Darüber hinaus haben sich aber mittlerweile weitere Anwendungsfelder aufgetan:
 
  • Konstruktion von Maschinen und Anlagen (Test der Funktionstüchtigkeit und Ergonomie)
  • Produktdesign (gerade bei Konsumgütern)
  • Chemie & Medizin (Darstellung komplexer Molekülstrukturen, virtuelle „Probe-Operationen“)
  • Architektur & Stadtplanung (von der Innenarchitektur bis zur Planung ganzer Stadtviertel sind keine Grenzen gesetzt)

und für

  • Schulungen & Training (z.B. für das Einüben komplexer Montage- bzw. Reparaturvorgängen)
 
Wie bereits in früheren Ausgaben des IPL-Magazins zu lesen, hat das IPL an der Hochschule München den Bau einer Virtual Reality Cave zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer, kommerzieller Angebote realisiert.
 
Die Anleitung zum Nachbau einer eigenen Cave, sowie die erforderlichen Bauteile und Stücklisten, sind ab sofort zum freien Download auf der Webseite des IPL-Magazins im Downloadbereich unter "Specials" verfügbar. Oder direkt herunterladen hier klicken.
 
 
Abb. 1:  Beispiel: 3d-Cave Küche                        
                 Abb. 1:  Beispiel: 3d-Cave Küche                                         Abb. 2:  Beispiel: 3d-Cave Wohnzimmer