Dr. Matthias Pfeffer

IPL-Magazin 41 | Oktober 2017 | Autor: Dr. Matthias Pfeffer

 

Dass die Produktion innerhalb eines Unternehmens eine Kostenstelle ist, dürfte wohl bekannt sein. Das Geld ‚verdient’ ja bekanntlich der Vertrieb, die produzierenden Bereiche geben es aus – so ist die Regel.

 

Wenn Sie jetzt noch Berater und Trainer hinzuholen und dann auch noch wilde Software-Einführungsorgien im Rahmen Ihrer Fertigung und Logistik veranstalten, dann streuen Sie als Produktionsverantwortlicher zusätzlich Salz in die ‚Kostenstellenwunde’.

Aber externe Unterstützung (die gibt es im Übrigen im Vertrieb und in anderen Administrationsbereichen auch) ist ja durchaus hilfreich. Gleiches gilt für Fach- und Kompetenztrainer, die Methoden und Vorgehensweisen vermitteln. Und wenn die Software richtig genutzt wird, kann die sogar dazu führen, dass die Produktion besser geplant, gesteuert und letztendlich kostenoptimal geführt werden kann.

Jetzt kosten Externe aber trotzdem Geld und der sogenannte Return on Invest ist nicht immer einfach zu berechnen; wie viel bringt denn so eine Beratung, welchen Nutzen hat denn das letzte Mitarbeitertraining wirklich gehabt?

Schwierig zu beantworten und nahezu unmöglich, wenn alles voneinander getrennt passiert. Hier mal ein Beratungsprojekt, da mal eine eigene Optimierung und dann auch noch verteilte Schulungen für die Mitarbeiter! Wenn man jetzt die Zielsetzungen anschaut, dann hat der Trainer das Ziel, eine gute Veranstaltung zu machen, der Berater will ein tolles Projekt abliefern und Ihre Umsetzungsmannschaft will Ihre Mitarbeiter motivieren und die Vorhaben realisieren.

Schön wäre doch der beratende Umsetzungstrainer oder meinetwegen auch der trainierende Umsetzungsberater:

1 Ziel – 1 Team – 1 Rechnung!