IPL-Magazin 21 | Oktober 2012 | 

Kein Tag vergeht, an dem nicht über die Euro-Krise berichtet wird. 


M. Sc. Thomas Theiler

Zu wichtig ist dieses Thema, um es  nur als Randerscheinung des Wirtschaftslebens abzutun. Jeden Tag stellt man sich erneut die Frage, wer Gewinner oder wer Verlierer werden kann. 

Expertenmeinungen gehen hierbei auch auseinander. Während die einen eine schnell aufkommende Inflation vorhersehen, sehen andere auch Faktoren, welche inflationsbremsend sind. Solche Faktoren sind beispielsweise sinkende Preise für Kohle oder Erze.  Auch die Senkung der Teuerungsrate in China von 6,5 auf  1,8 Prozent setzt ein Zeichen auf sinkende Preise und wirkt damit inflationshemmend. Und das hat auch Auswirkungen auf den Euro. 

In Europa werden immer mehr Länder finanziell gestützt und die Verschuldung nimmt astronomische Höhen an. Eine Entschuldung, so die Finanzexperten, wird nur über eine Inflation realisierbar sein. Aber, wie weitreichend wird oder muss sie sein? Wo sind die stabilsten Märkte? Wie sichert man seine Finanzen?

Unternehmen müssen schon im Hinblick der Rücklagenbildung diesbezüglich kluge Entscheidungen treffen. Und das ist derzeit nicht einfach, denkt man an die Diskussion der Einlagensicherung. 

Wo werden Rücklagen angelegt? Welche Investitionen sind sicher? Gold, Aktien oder gar Immobilien?

Trotz der ganzen Horrormeldungen um die Euro-Krise zeigt sich, dass Unternehmen, welche die globalen Märkte nutzen, gute Ergebnisse erzielen können. Die Aktienmärkte sind wieder auf ordentlichem Niveau und Deutschland trotzt der Krise. Wohl dank dem derzeitigen Handelsüberschuss. Wie lange das gut geht, bleibt schlussendlich abzuwarten. Spannend bleibt  es auf jeden Fall!